Konrad aus Semenovka

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Konrad aus Semenovka

Сообщение Arcuen » 23 май 2019, 14:30

Собственно, увидел что нет темы, посвящённой этой семье и решил создать её.

Итак, семья Конрад в составе Якоба Конрад, фермера, католика, его жены Анны Марии и его сыновей (Иоганн Генрих, 17 лет; Николаус, 12,5 лет; Иоганн Петер, 12 лет) прибыла из Любека в порт Ораниенбаум 13 сентября 1766 года на борту русского галиота «Цитадель» под командованием мичмана Григория Бухарина.

Они поселились в Семеновке 24 июля 1767 года, где они были записаны при переписи 1767 года в хозяйстве № 27.
Жена Якоба, Анна Мария, очевидно, умерла, потому что Якоб записан с другой, более молодой, женой (Барбара, 23 года) вместе с двумя из сыновей (Иоганн Генрих, 18 лет, Николаус, 13 лет).

В 1790 году вдова Барбара Конрад и ее дети переехали из Семеновки в Хусарен. Они записаны в Хусарене по переписи 1798 года в домохозяйствах Hn23 (Барбара и ее дети) и Hn25 (ее пасынок Генрих Конрад и его семья). Николаус Конрад остался в Семеновке, где он записан по переписи 1798 года в хозяйстве Se37.

В 1825 году Петр Конрад (сын Якоба и Барбары, родившийся приблизительно в 1778 году) и его семья переехали из Хусарена в Хильдманн.

Перепись 1767 года сообщает, что Якоб Конрад происходил из немецкой деревни Бехербах в регионе Дурлах. В "Oranienbaum passenger list" говорится, что Якоб Конрад приехал из немецкого региона Цвайбрюккен. Эти две ссылки указывают на деревню Бехербах (а не на Бехербах бей Ким, которая также находится в Крайс Бад Кройцнах).

Это кратко о семье первопоселенца. Взято тут.
Eichmann, Wunsch, Schick aus Frankreich, Galka und Schwab
Zwetzig aus Frankreich
Götte, Wilberger, Buss, Sänger, Siebert, Konrad, Herlein, Schmalz, Diehl aus Semenowka und Leichtling

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Konrad aus Semenovka

Сообщение Arcuen » 23 май 2019, 14:39

Я попытался найти следы этой семьи в Германии. Для начала выяснил, что с относительно недавнего времени католики из д. Бехербах относятся к приходу Lauterecken. Секретарь пастора этого прихода перенаправила мой запрос в Bistumsarchiv Speyer.

Следующий ответ был получен мной:
1. Von 2007 bis 2014 führte ich als Pfarrer von Lauterecken die Pfarrei Reipoltskirchen mit, zu der die sehr wenigen Katholiken der heute zur Gemeinde Becherbach zusammengeführten Dörfer Becherbach, Roth und Gangloff gehörten. Die Pfarrei umfasste die Dörfer der historischen Herrschaft Reipoltskirchen-Hohenfels.

Die Kirchenbücher sind bis ins Jahr 1682 zurückreichend. Sie wurden von Frau Mitsching, einer früheren Mitarbeiterin des Bistumsarchivs, mit Registern versehen. Der Name Konrad taucht auch in den in Frage kommenden älteren Einträgen vor 1800 nicht auf.

2. Die Eingrenzung des gesuchten Jakob Konrad auf das "Dorf Becherbach in der Region Durlach" könnte als Hinweis auf die Herrschaft Baden-Durlach verstanden werden, d.h. die evangelische Linie des Hauses Baden, die im Jahre 1771 die katholischen Vettern der Linie Baden-Baden beerbte.

Über Becherbach bei Kirn heißt es: "Bei der 1707 erfolgten Teilung der Vorderen Grafschaft Sponheim wurde das Amt Naumburg dem badischen Anteil zugewiesen. 1776 wurde der Amtssitz nach Herrstein verlegt." Das Sponheimische Schachbrett ist noch heute Teil des Wappens von Becherbach bei Kirn.

3. Die wittelsbachische Linie Pfalz-Zweibrücken hatte in dem heute auch zum Kreis Bad Kreuznach gehörigen pfälzischen Becherbach benachbarten Meisenheim einen ihrer Schwerpunkte. Durch Heirat der Erbtochter Anna von Veldenz kam dieses Gebiet im frühen 15. Jahrhundert zu Pfalz-Zweibrücken. Das pfälzische Becherbach gehörte immer zur Herrschaft Pfalz-Zweibrücken, zeitweilig Pfalz-Veldenz. Vom Beginn der Kirchenbuchaufzeichnungen ist Becherbach immer wieder mit einigen wenigen Eintragungen im Kirchenbuch Reipoltskirchen vertreten, auch im am leichtesten zu überprüfenden Zeitraum, den Geburtsjahren der Kinder von Jakob Konrad Mitte der 1750er Jahre. Jedoch tauchte der Name Konrad, wie unter 1. festgestellt, nicht auf. "Conrad" mit "c" geschrieben folgen 1852-1895, alle im weiblichen Stamm und nicht auf Becherbach beschränkt.

Aus dem Festgestellten dürften folgende Schlüsse zu ziehen sein:
a) Jakob Konrad lässt sich in Becherbach bei Kirn finden. Hierfür würde sich eine Nachfrage beim Bistumsarchiv Trier empfehlen.
Oder b) Jakob Konrad ist möglicherweise im Kirchenbuch Meisenheim eingetragen, wofür wiederum das Bistumsarchiv Trier Auskunft geben könnte.

Eine Ihnen im Anhang zugänglich gemachte Notiz des als Seelsorger in Reipoltskirchen eingesetzten Franziskanerpaters Bardenhewer aus dem Kloster Meisenheim lässt erkennen, dass es in Reipoltskirchen auch "neglegentia", also Nachlässigkeit in der Kirchenbuchführung im 18. Jahrhundert gegeben hat. P. Bardenhewer beklagt jedenfalls "mehrere nicht gefunden zu haben", als er Taufscheine ausstellen musste. Vielleicht sind in den Kirchenbüchern des Franziskanerklosters Meisenheim selbst Spuren von Jakob Konrad zu finden.
Так что продолжим пытаться.
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