Geschichte der Kolonie Stahl am Karaman

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pflaum
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Geschichte der Kolonie Stahl am Karaman

Сообщение pflaum » 08 янв 2011, 08:59

Geschichte der Kolonie

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Stahl am Karaman war eine deutsche Kolonie, die am 9 Juli 1766 auf der Wiesenseite der Wolga entstanden war. Das Dorf lag auf der rechten Seite des Flusses Großer Karaman in etwa 10 km. Luftlinie zu Wolga und war eine so genannte Kronen-Kolonie. Die ersten Kolonisten kamen im allgemeinen aus Süddeutschland(siehe die Liste der ersten Siedler). Im Laufe der ersten Jahre sind einige Siedler weggezogen, andere zogen wiederum aus den Nachbardörfern nach Stahl. Da die Wiesenseite in der Nähe des Flusses einen Sumpfboden aufwies und reich an Vegetation war, hatten die Siedler die Wiesen als Viehweide benutzt. Der an die Wiesen anschließende Steppenboden wurde für den Getreideanbau benutzt. Später kam noch der Anbau von Kartoffeln, Sonnenblumen und auch reiche Wassermelonen-Ernte dazu. Die Häuser waren aus Holz und mit einem Zaun versehen. Üblicherweise hatten die meisten Höfe Getreidespeicher, einen Stall, Vorgärten mit Gemüse, viele Kolonisten hatten auch Obstgärten. Amtlich gehörte Stahl zum Gouvernement Samara, Ujesd Nowousensk, Kreis Krasnojar. Am 26 Februar 1768 hatte die russische Verwaltung ein Gesetz herausgegeben, das allen deutschen Kolonien einen russischen Namen vorgab. So hieß Stahl fortan für viele Jahre offiziell Swonarew Kut. Am Anfang gehörte Stahl zu Kirchengemeinde von Rosenheim, wo es eine ev.- lutherische Kirche gab, später bekam Stahl eine eigene Kirche. Stahl am Karaman hatte 2 Schulen - eine staatliche und eine kirchliche. Einer der Lehrer in Stahl am Karaman war Johann Georg Möhring, der vom Oktober 1775 bis Februar 1781 in der Kolonie lebte und seine Memoiren über die Einwanderung nach Russland und die ersten Jahre seines Lebens an der Wolga verfasste. Es ist auch bekannt, dass es in Stahl 8 Windmühlen gab. 1798 gab es im Dorf einen Schmied, 2 Schuhmacher, einen Weber, einen Hutmacher und 2 Maurer. Mit der Gründung der ASSR der Wolga-Deutschen und der Teilung der Republik in Kantone, bekam das Dorf wieder seinen alten Namen Stahl zurück und gehörte bis 1941 zum Kanton Krasnojar. Außerdem war Stahl der Verwaltungssitz des Dorfsovjet Stahl, zu dem noch Außenposten Metschetka und Dreißigergraben, Obst-Gärten, Waldwache und das Dorf Schulz mit seinem Außenposten Metschetka gehörten. Heute heisst das Dorf Swonarewka und gehört zum Gebiet Saratow, Rayon Marksowski.

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Beschreibung der Wiesenseite

Das linke Ufer der Wolga ist niedrig und flach, nur allmählich erhebt sich das Land und liegt endlich vor dem Auge als weite, unendliche, unübersehbare, ebene Steppe; da ist kein Berg und kein reißender Waldbach, da ist kein Stein und kein Kiesel, auch kein Baum und kein Strauch weit und breit zu sehen, - nichts als Ebene und immer wieder Ebene, bald mit grünerem, üppigem Gras bewachsen und mit Blumen übersäet, bald in reichen Kornfeldern ihre Fruchtbarkeit an den Tag legend. Nur hie und da hat sich zur wasserreichen Frühlingszeit ein angeschwollener Steppenbach einen tiefen Schluchtweg in den lockeren Erdboden gewühlt, je näher aber zum Sommer, desto mehr verschwindet das Wasser, bis es schließlich entweder nur in einzelnen tieferen Graben und Teichen zu finden ist, oder matt und träge dahinschleicht durch mächtiges Schilf und versumpftes Röhricht. Nur wenig Flüsse, die ein tieferes Bett und einen längeren Lauf haben, können bis in den Herbst hinein strömendes klares Wasser auf ihrem Grunde aufweisen, - solche sind’s denn auch, an deren hohen, steilen Uferrändern noch Laubwald anzutreffen ist, ein herrliches Gottesgeschenk auf baumloser Steppe. Dieses ganze, weite Land ist die sogenannte Wiesenseite der Wolga.

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EIN HOLZHAUS IN STAHL AM KARAMAN

Ein typisches Kolonistenhaus wurde aus Holz oder Lehmziegeln gebaut. Holzhäuser baute man auf einem Steinfundament, das etwa die Höhe von 70 bis 100 cm hatte. Das Kolonistenhaus wurde als Einzel- bzw. Doppelhaus gebaut und war in der Regel etwa 4,5 Meter breit und 14 bis 20 Meter lang.
Die Innenhöhe betrug ca. 2,3 Meter. Das Einzelhaus bestand aus zwei Räumen - einem Wohnraum und einer Diele, die gleichzeitig als Küche diente. Die Eingangstür führte direkt zur Küche. Die Decke wurde aus Holzbrettern gebaut, die auf einem dicken Mittelbalken und den Außenwänden lagen. Auf die Holzbretter wurde eine dicke Schicht Lehm aufgetragen. Die vielen Holzfenster wurden mit Fensterläden verziert. In die Öffnung der Raumzwischenwand wurde ein großer Ofen eingebaut, der auf einem Fundament aus den gebrannten Klinkern stand. In den Ofen wurden 2 Kessel aus Gusseisen eingebaut. Das Essen wurde auf den Herd zubereitet. Der Ofen wurde mit Lehm bestrichen und weiß gekalkt. Der Fußboden und die Wände im Haus wurden ebenso mit Lehm bestrichen.




Kirche in Stahl am Karaman

Die kirchlichen Gemeinden an der Wolga wurden in Kirchspiele, die Kirchspiele in Propsteien zusammengefast. Stahl am Karaman gehörte zum Kirchspiel Rosenheim, der Propstei der Wolga-Wiesenseite im Moskauer Konsistorialbezirk. Das Kirchspiel Rosenheim wurde 1767 gegründet. Am Anfang hatte Stahl keine eigene Kirche, so dass die Gemeindemitglieder nach Rosenheim fuhren, später kam eigene Kirche in Stahl hinzu. Im landeskirchlichen Archiv in Stuttgart wird ein Aktenstück von 1789 verwahrt, dass die Tätigkeit des Pastors in Stahl am Karaman illustriert. Auszug einiger Pflichten, die Kolonisten von ihrem Pastor forderten:

1. Alle Sonn- und Festtage öffentlichen Gottesdienst halten nach den Grundsätzen unserer Evangelisch-Lutherischen Religion und deren Libris Sybolicis.
2. Zur Sommerzeit, wenn dero Amtsgeschäfte erlauben, in der Hauptkirche catechisieren.
3. Das heil. Abendmahl, so oft es nötig befunden wird, austeilen.
4. Kranke und Sterbende besuchen und ihnen das heil. Abendmahl auf ihr Begehren richten.
5.Kinder taufen und verlobte Personen auf erhaltenen Trauschein copulieren.


Podepnoy den 18. Februar 1789
Podepnoy=Podstepnoje=Rosenheim



Kirchspiel Rosenheim. (Podstepnaja), gegr. 1767


Zu diesem im Jahre 1767 gegründeten Kirchspiel gehörten ursprünglich die deutschen Kolonien Rosenheim (Podstepnaja), Krasnojar, Enders (Ust-Karaman), Schwed (Swonarjowka), Stahl am Karaman (Swonarjow Kut), Fischer (Thelausa), Reinwald (Stariza) und Schulz (Lugowaja Grjasnucha). Bei Gelegenheit der in den Kolonien der Wiesenseite im Jahre 1820 durchgeführten Union der lutherischen und reformierten Gemeinden, wurden Reinwald und Schulz zum neugegründeten Kirchspiel Reinhardt (Ossinowka) geschlagen, während Thelausa in das Kirchspiel Süd-Katharinenstadt übergeführt wurde. Dagegen wurde die evangelische Gemeinde im Flecken Pokrowskaja Sloboda im Jahre 1834 mit dem Kirchspiel Rosenheim vereinigt; jetzt wird sie aber vom Pastor zu Saratow bedient .Der große Volkswachstum des Kirchspiels veranlasste dann im Jahre 1880 die Abteilung der großen Kolonie Krasnojar, die am 20. November 1880 als selbständiges Kirchspiel bestätigt wurde.
Bestand zu Anfang des 20 Jh. Das Kirchspiel Podstepnaja zählte im Jahre 1904 12.513 Eingepfarrte deutscher Nationalität. Im Jahre 1906 betrug die zahl der Konfirmanden 174.
Im Kirchspiel waren folgende deutschen Kolonien eingepfarrt: Podstepnaja oder Rosenheim mit 3579, Swonarewka oder Schwed mit 3343, Swonarewkut oder Stahl mit 3538 und Ustkaraman oder Enders mit 2053 Eingepfarrten.
Kirchenräte bestanden in Pabotschnaja, Swonarewka und Swonarewkut.
Kirchen

Die älteste Kirche im Kirchspiel befand sich in Stahl am Karaman und wurde 1808 aus Holz erbaut. Diese ist 1842 abgebrannt und bald umgebaut ebenfalls aus Holz auf 816 Sitzplätze. 1912 wurde die Kirche neu renoviert. Die erste Kirche im Enders stammt aus dem Jahr 1822. Im Jahre 1860 wurde in Enders und 1872 in Schwed eine neue Kirche erbaut; alle diese Kirchen sind Holzbauten. In Rosenheim wurde die erste hölzerne Kirche 1821 erbaut. Diese wurde 1859 renoviert aber wegen schlechten Zustandes 1876 auseinander genommen. Im Jahre 1884 wurde mit dem Bau einer steinernen Kirche an Stelle einer alten hölzernen Kirche begonnen; 21.09.1886 ist sie eingeweiht worden, und hatte 1200 Sitzplätze.
Jede Kolonie hatte auch ein Schul- und Betthaus in dem in Wintermonaten auch Predigten gehalten wurden.
Pastor

Der Pastor, der von der Gemeinde gewählt und von Konsistorium nur introduziert wurde, predigte in deutscher Sprache abwechselnd in jeder der 4 Kolonien. In seiner Abwesenheit wurde vom Küsterlehrer Lesegottesdienste gehalten.
Der Pastor bezog außer dem Priestergehalt von 171 Rbl. 60 Kop. Vom Kirchspiel, bei freier Wohnung 1500 Rbl. Gehalt, 150 Rbl. Holzgeld und 350 Rbl. Jahrgeld. Pfarrland war nicht vorhanden.
Akjzidenzien wurden in folgender Weise normiert: Taufe 15 Kop., Konfirmation 30 Kop., Trauung 60 Kop., Beerdigung eines Kindes 15 Kop, und eines Erwachsenen 30 Kop.

Pastoren in Stahl am Karaman


1767-1785 • Ludwig Helm

1786-1788 • Laurentius Ahlbaum

1788-1792 • Klaus Peter Lundberg

1792-1815 • Christian Friedrich Jäger

1816-1820 • Franz Hölz

1820-1831 • Johann Heinrich Buck

1831-1866 • Alexander Karl August Allendorf

1867-1879 • Friedrich Wilhelm Meyer

1881-1894 • Karl Julius Hölz

1894-1901 • Karl Ernst Theodor David

1901-1909 • Emil Friedrich Busch

1912-1922 • Alexander Rothermel

1929-1933 • Jakob Scharf

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DIE IN DEN 1980ER JAHREN ABGEBRANNTE HOLZKIRCHE IN STAHL


Последний раз редактировалось pflaum 24 апр 2014, 08:46, всего редактировалось 1 раз.
Die Haaptsach, mir sin dr'haam.

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Re: Geschichte der Kolonie Stahl am Karaman

Сообщение Bangert » 24 дек 2011, 00:11

Очень интересный сайт по колонии Stahl am Karaman

http://stahl-am-karaman.com/
Интересует, фамилия Bangert из Dittel
фамилия Diener из Katharinenstadt/Marxstadt/Warenburg
фамилия Krug из Krazke
фамилия Kramer из Katharinenstadt

MarS82
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Re: Geschichte der Kolonie Stahl am Karaman

Сообщение MarS82 » 20 янв 2012, 22:43

heiner писал(а):Первопоселенец Иоганес Мартин (Martin) прибыл на Волгу со своим младшим братом Вильгельмом. Прибыли они как и многие жители будущей колонии Шталь ам Караман из Дингайм на Рейне ( если верить тогдашним записям)
Думаю, что верить стоит, посмотрите http://www.wein-martinshof.de. Но могу и ошибаться.

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Re: Geschichte der Kolonie Stahl am Karaman

Сообщение Diana » 11 мар 2012, 00:11

Нашла несколько фотографий бывшей колонии Шталь на Карамане/Звонарёв Кут, ныне Звонарёвка.
Все фотографии сделаны примерно в 1975-1978 годах
Так выглядела Лютеранская церковь
http://radikal.ru/F/s019.radikal.ru/i63 ... 4.jpg.html

Дом семьи Юстус
http://radikal.ru/F/s019.radikal.ru/i60 ... e.jpg.html
Это семья Юстус, которая проживала в этом доме
http://radikal.ru/F/s50.radikal.ru/i128 ... 7.jpg.html

Бывший магазин (или настоящий?)
http://radikal.ru/F/s47.radikal.ru/i116 ... 3.jpg.html

А это, если я правильно поняла, здание бывшей школы, где до 1941 года работала учительницей начальных классов - Юстус Ирма и её муж Куфельд Генрих Генрихович.
http://radikal.ru/F/s019.radikal.ru/i61 ... a.jpg.html

Justus-Heinrich
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Re: Geschichte der Kolonie Stahl am Karaman

Сообщение Justus-Heinrich » 12 мар 2012, 00:02

Diana!
Очень интересные фотографии. А кто на фотографии (семья Юстус)? Не смогли бы описать фотографию?

Спасибо.

wali59
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Re: Geschichte der Kolonie Stahl am Karaman

Сообщение wali59 » 12 мар 2012, 01:03

Diana!
Спасибо!Особенно за церковь,в 74м был в ней,как в клубе конечно.

Diana писал(а): где до 1941 года работала учительницей начальных классов - Юстус Ирма и её муж Куфельд Генрих Генрихович.

И очень хорошо работали!Сохранилась самописная Gesangsbuch с записями моего отца,я их детям как пример по почерку показываю.После всего-то четырёх классов!

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Re: Geschichte der Kolonie Stahl am Karaman

Сообщение Diana » 12 мар 2012, 01:37

Justus-Heinrich писал(а):Diana!
Очень интересные фотографии. А кто на фотографии (семья Юстус)? Не смогли бы описать фотографию?

К сожалению, я не знакома с этой семьёй, мне эти фотографии переслали родственники, которым они достались после смерти моей прабабушки. Из всей этой семьи я знала только Ирму Юстус-Куфельд, которая непродолжительное время была замужем за Генрихом Куфельд, младшим братом моего деда. На обратной стороне этой карточки она подписала, кто изображён на фото. Выставляю скан обратной стороны фотографии.
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wali59 писал(а):Diana!
Спасибо!Особенно за церковь,в 74м был в ней,как в клубе конечно.
Diana писал(а): где до 1941 года работала учительницей начальных классов - Юстус Ирма и её муж Куфельд Генрих Генрихович.

И очень хорошо работали!Сохранилась самописная Gesangsbuch с записями моего отца,я их детям как пример по почерку показываю.После всего-то четырёх классов!


Спасибо "wali59", на добром слове. Генрих прожил короткую жизнь, но всё же память о себе оставил!!! Это дорогого стоит!!!
На этой фотографии Генрих и Ирма Куфельд (Юстус) незадолго до выселения. Это их последнее совместное фото.
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Re: Geschichte der Kolonie Stahl am Karaman

Сообщение VovkaKak » 12 апр 2012, 19:22

Diana писал(а):А это, если я правильно поняла, здание бывшей школы

А вот фото от меня:
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Полностью фотоальбом здесь.

Katanay
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Re: Geschichte der Kolonie Stahl am Karaman

Сообщение Katanay » 25 май 2012, 14:45

Diana писал(а):Бывший магазин (или настоящий?)
http://radikal.ru/F/s47.radikal.ru/i116 ... 3.jpg.html


Магазин теперь уже бывший. Помню, еще в 90-е там был магазин, теперь там бар.

Galka
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Re: Geschichte der Kolonie Stahl am Karaman

Сообщение Galka » 09 июл 2017, 17:19

[quote="Diana"][quote="Justus-Heinrich"]Diana!
К сожалению, я не знакома с этой семьёй, мне эти фотографии переслали родственники, которым они достались после смерти моей прабабушки. Из всей этой семьи я знала только Ирму Юстус-Куфельд, которая непродолжительное время была замужем за Генрихом Куфельд, младшим братом моего деда.
Спасибо "wali59", на добром слове. Генрих прожил короткую жизнь, но всё же память о себе оставил!!! Это дорогого стоит!!!
На этой фотографии Генрих и Ирма Куфельд (Юстус) незадолго до выселения.

Скажите, Diana, а есть ли еще фото этой семьи Юстус? Ирма Юстус- двоюродная сестра моего деда. Что Вы можете рассказать о ней и о Генрихе Куфельд? Интересует также семья, из которой был Генрих. Можно и в ЛС. Спасибо.

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