Die Deutsche Sprache

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Henriette
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Die Deutsche Sprache

Сообщение Henriette » 10 янв 2011, 18:47

„Die wahre Heimat ist eigentlich die Sprache!“
(Wilhelm von Humboldt)

Liebe Freunde der Deutschen Sprache und die es werden wollen!

In diesem Thema soll es sich alles um die Deutsche Sprache drehen, um unsere Deutsche Sprache.
Die Sprache ist unser Leben, denn was ist ein Leben ohne Sprache?

Ob es sich um die Sprache als solche geht, um das Hochdeutsche oder die unzähligen deutschen Dialekte – sind Sie hier richtig.
Wenn Sie eine Frage zu einem bestimmten Wort oder einer Redewendung haben – sind Sie hier richtig. Jede Frage verdient es, gestellt zu werden.
Falls ein typisch deutsches Thema zur Debatte steht – können Sie hier diskutieren.

Stufen
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
Hermann Hesse
Hill, Heberlein, Braun aus Walter und Walter-Chutor; Pinnecker, Rose, Michel aus Moor; Lindt, Eckhardt aus Kraft; Lindt, Schmidt, Lorenz, Weber, Heinze, Kandlin, Siegfried, Helmer aus Oberdorf; Hill, Eckhardt, Kehl, Mick Braun, Boger aus Rostow Gebiet

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение RollW » 10 янв 2011, 20:49

Im traurigen Monat November war*s,
Die Tage wurden trüber,
Der Wind riss von den Bäumen das Laub,
Da reist ich nach Deutschland hinüber.
Und als ich an die Grenze kam,
Da fühlt ich ein srärkeres Klopfen
In meiner Brust, ich glaube sogar
Die Augen begünnen zu tropfen.
Und als ich deutsche Sprache vernahm,
Da ward mir seltsam zumute:
Ich meinte nicht anders,als ob das Herz
Recht angenehm verblute.
Heinrich Heine.

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение RollW » 15 янв 2011, 17:39

Wasser allein macht stumm,
das beweisen im Teiche die Fische.
Wein allein mach dumm,
das beweisen die Herren am Tische.

Und da ich keiner von beiden will sein,
trinke ich Wasser vermischt mit Wein
Johann Wolfgang von Goethe.

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение RollW » 15 янв 2011, 17:47

Trink nie gedankenlos!
Und nie gefühllos trinke!
Mach dich nicht all so gross
Und nie zu tief versinke,
Wenn ein Humpen goldenes Weins
Vor deinen Augen blinkt.
Der ist nicht wert des Weins,
der ihn wie Wasser trinkt!

Jogann Wolfgang von Goethe.

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение RollW » 17 янв 2011, 09:31

Stille Nacht,Heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht,Durch der Engel Halleluja,
Tönt es laut von fern und nah
Christ, der Retter ist da,
Christ, der Retter ist da.

Stille Nacht,heilige Nacht
Gottes Sohn, o wie lacht.
Lieb aus deinem göttlichen Mund,.
Da uns schlägt die rettende Stund.
Christ, in deiner Geburt,
Christ in deiner Geburt!

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение silvester » 17 янв 2011, 13:56

Willi hast du eine Strophe versäumt:
1. Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
nur das traute, hochheilige Paar.
Holder Knabe in lockigem Haar,
schlaf in himmlischer Ruh,
schlaf in himmlischer Ruh!
Мечтать, пусть обманет мечта. Бороться, когда побеждён. Дон Кихот.

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение RollW » 17 янв 2011, 14:12

silvester писал(а):Willi hast du eine Strophe versäumt:


Liebe Alexander! Es freut mich sehr. das du dieses gemekte hast! Wenn ich zur Zeit auch nur allein auf dieser Seite etwas veröfnete, ist doch schon gut, das etliche meine Freunde/hoffe ich/ es lesen.
Beste Grüsse. Willi.

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение RollW » 19 янв 2011, 19:58

"Die Kunst ist lang,das Leben kurz, das Urteil schwierich, die Gelegenheit flüchtig.
Handlung ist leicht, Denken schwer, nach dem Gedachten handeln - bequem"
( Hippokrates)

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение RollW » 21 янв 2011, 19:28

Katholische Festtage:
Neujahr, Hl. Drei Könige, Palmsontag, Karfreitag, Ostersontag, Ostermontag, Waisser Sonntag, Christi Himmelfart,Pfingstsonntag,
Pfihgstmontag, Dreifaltigskeitsfest, Fronleichnam, Mariä Himmelfart, Allerheiligen, Allerseelen, Mariä Empfängnis, 1. Weihnachtstag,
2. Weihnachtstag

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение Henriette » 22 янв 2011, 10:59

RollW писал(а):Katholische Festtage:

Oh, dann dürfen wohl die anderen Christen das ganze Jahr durch arbeiten! *YAHOO*
Hill, Heberlein, Braun aus Walter und Walter-Chutor; Pinnecker, Rose, Michel aus Moor; Lindt, Eckhardt aus Kraft; Lindt, Schmidt, Lorenz, Weber, Heinze, Kandlin, Siegfried, Helmer aus Oberdorf; Hill, Eckhardt, Kehl, Mick Braun, Boger aus Rostow Gebiet

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение Henriette » 22 янв 2011, 22:21

16. Februar 1918

Nacht und eisiges Dunkel.
Nur am Himmel der Sterne Gefunkel
in wunderbar goldheller Pracht.
Still ist’s um Haus.
Doch plötzlich ans Tor mit roher Gewalt
pocht und lärmt es von frecher Hand,
Einlaß begehrend.
Es öffnet die Magd
und bei des Lichtes flackerndem Schein
dringen die Häscher gewaltsam herein.
Sie fordern den Hausherrn .
Da steht er vor ihnen,
auf Krücken gestützt.
Es leuchtet sein Auge noch hell und klar,
wenn gefurcht auch die Stirn
und grau sein Haar.
Neben ihm, wie der Schnee so bleich,
steht zitternd und zagend sein treues Weib
und seine drei Kinder.
„Was sucht Ihr gewappnet in meinem Haus?“
Stößt dumpf und finster der Hausherr heraus.
„Zur nächtlichen Sitzung im Gericht –
der erste mit höhnischem Mund es spricht –
da wollten wir Euch laden ein!
Ihr sollt uns herzlich willkommen sein!“
– „Zum Sitzungssaale im Gericht –
ich weiß es sicher – führt Ihr mich nicht.
Ihr habt mir ein anderes Los beschert,
doch folg ich – so hat es Gott gehört –
und gehorch dem Befehle.“
Es drängen sich weinend die Kinder heran
und schluchzend umschlingt das Weib ihren Mann:
„Bleib, geh du nicht von uns,
laß uns nicht allein!“
Dumpf klingen die Worte:
„Laßt, es muß sein,
bin ich doch gefangen! –
Doch kehr ich nicht wieder, so denkt an mein Wort:
mein Name ist rein, das wisst Ihr und weiß Gott!
Lebt wohl und denkt im Gebete mein!“
Da plötzlich kommt wankend die Mutter herbei:
„Mein Sohn! Mein Sohn!“
und mit lautem Schrei
stürzt sie zu Füßen der Häscher.
Sie bittet und fleht –
doch umsonst.
Es steht
das Gesinde in weitem Kreis
mit entsetzten Blicken,
doch niemand weiß,
in höchster Not Hilfe zu schaffen.
Noch einmal hält in den Armen sein
er Weib, Mutter und Kinder.
Dann sind sie allein.

G. Braun

Quelle: Heimatbuch 1959
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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение Mina » 23 янв 2011, 02:04

Изображение

Из книги:"Livland, Rußland und wir!"
Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer was du sagst. Matthias Claudius

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение RollW » 23 янв 2011, 16:09

Mina писал(а):Изображение

Из книги:"Livland, Rußland und wir!"

Dorpat - jetzt Tartu, Estland

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение Ruben » 26 янв 2011, 13:48

Henriette писал(а):Oh, dann dürfen wohl die anderen Christen das ganze Jahr durch arbeiten!

So ist‘s. Es gibt ein paar Feiertagen in Süden, an denen wir in Norden arbeiten müssen. :(
------
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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение RollW » 26 янв 2011, 18:23

Henriette писал(а):Oh, dann dürfen wohl die anderen Christen das ganze Jahr durch arbeiten!


Eigentlich wollte ich nur die Katholische christlige festtage veröfentlichen, es sind - 18, Es hat auch gleich so viel (auch 18) Evangelischen und 17. Gesetzliche Feiertage in der Bundesrepublik Deutschland. Ob eins oder anderer mehr oder weniger arbeiten soll oder muss, habe ich nichts geschriben.

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение Henriette » 26 янв 2011, 22:36

RollW писал(а):Eigentlich wollte ich

Was ich sagen wollte, steht zwischen den Zeilen.
Hill, Heberlein, Braun aus Walter und Walter-Chutor; Pinnecker, Rose, Michel aus Moor; Lindt, Eckhardt aus Kraft; Lindt, Schmidt, Lorenz, Weber, Heinze, Kandlin, Siegfried, Helmer aus Oberdorf; Hill, Eckhardt, Kehl, Mick Braun, Boger aus Rostow Gebiet

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение RollW » 26 янв 2011, 22:53

Henriette писал(а):Was ich sagen wollte, steht zwischen den Zeilen.

Nun ja - reden ist Silber, schweigen - Gold!

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение Henriette » 27 янв 2011, 20:50

Feiertage in Deutschland

1) Neujahr (auch: der Neujahrstag) ist der erste Tag des Kalenderjahres. In nahezu allen Kulturen, jedoch mit teils sehr unterschiedlichen Zeitrechnungen und damit auch Kalendern, ist mit dem Neujahr ein Neujahrsfest verbunden, das in der Folge auch zu unterschiedlichen Zeiten gefeiert wird.
Neujahr, gilt u. a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz als gesetzlicher Feiertag

2) Epiphanias[1] bzw. Epiphanie oder Erscheinung des Herrn ist der ursprüngliche und heute noch meist gebrauchte Name des am 6. Januar, dem historischen Weihnachtsdatum, begangenen christlichen Festes. Im Volksmund und in vielen Kalendern ist es auch als Dreikönigsfest, Dreikönigstag oder Theophanie (Θεοφάνια oder Θεοφάνεια „Erscheinen Gottes“), regional vereinzelt bis heute auch als „Groß-Neujahr“ oder „Hoch-Neujahr“ bekannt. In Österreich heißt dieser Tag auch Weihnachtszwölfer (zwölfter Tag nach dem 1. Weihnachtsfeiertag).
Das Fest wird bei den Westkirchen den drei Weisen aus dem Morgenland zugeordnet, in den Ostkirchen jedoch als Tag der Taufe Christi und Offenbarung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit begangen.

3) Gründonnerstag (auch Hoher, Heiliger oder Weißer Donnerstag bzw. Palmdonnerstag) ist die deutschsprachige Bezeichnung für den fünften Tag der Karwoche bzw. der Heiligen Woche. An ihm gedenken die christlichen Kirchen des letzten Abendmahles Jesu mit den zwölf Aposteln am Vorabend seiner Kreuzigung.

4) Der Karfreitag (althochdeutsch kara, „Klage, Kummer, Trauer“) ist der Freitag vor Ostern. Er folgt auf den Gründonnerstag und geht dem Karsamstag voraus. Christen gedenken an diesem Tag des Kreuzestodes Jesu Christi.

5) Der Ostermontag gehört mit dem 26. Dezember und dem Pfingstmontag zu den zweiten Feiertagen an den drei christlichen Hauptfesten. In zahlreichen Ländern weltweit wird er als gesetzlicher Feiertag begangen.

6) Der Erste Mai wird auch als Tag der Arbeit, Maifeiertag oder Kampftag der Arbeiterbewegung bezeichnet. Er ist gesetzlicher Feiertag in Deutschland, Österreich, Teilen der Schweiz, Italien, Russland, VR China, Spanien, Griechenland, Polen, Frankreich, Schweden, Finnland, Türkei, Mexiko, Thailand, Nordkorea, Portugal, Jemen, Vietnam, Brasilien und vielen anderen Staaten.

7) Christi Himmelfahrt (in der Schweiz und Liechtenstein: Auffahrt) bezeichnet im christlichen Glauben die Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel. Christi Himmelfahrt wird am 40. Tag des Osterfestkreises, also 39 Tage nach dem Ostersonntag, gefeiert. Deshalb fällt das Fest immer auf einen Donnerstag. Der frühestmögliche Termin ist der 30. April; der spätestmögliche der 3. Juni.

8) Pfingsten (von griech. πεντηκοστή [ἡμέρα], pentekostē [hēmera], „der fünfzigste Tag“) ist ein christliches Fest. Gefeiert wird von den Gläubigen die Entsendung des Heiligen Geistes. Es wird am fünfzigsten Tag nach Ostern begangen.

9) Das Fronleichnamsfest ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Der Begriff Fronleichnam leitet sich vom mittelhochdeutschen vrône lîcham ‚des Herren Leib‘, ab (vrôn ‚was den geistlichen oder weltlichen Herrn betrifft‘ und lîcham ‚der Leib‘).

10) Das Augsburger Hohe Friedensfest wird seit 1650 alljährlich am 8. August begangen. Ursprünglich feierten die Augsburger Protestanten damit das 1648 durch den Westfälischen Frieden eingeleitete Ende ihrer Unterdrückung während des Dreißigjährigen Krieges. Heute ist das Friedensfest ein auf das Augsburger Stadtgebiet beschränkter gesetzlicher Feiertag, womit Augsburg die meisten gesetzlichen Feiertage in Deutschland besitzt.

11) Mariä Aufnahme in den Himmel, dt. auch Mariä Himmelfahrt, lat. assumptio Beatae Mariae Virginis, ist ein Hochfest der römisch-katholischen Kirche am 15. August. In der altkatholischen Kirche wird der 15. August als Heimgang Mariens begangen. Ähnliches gilt für die orthodoxen Kirchen und insbesondere die Syrisch-Orthodoxe Kirche, die ebenfalls am 15. August – je nach Teilkirche des alten oder neuen Kalenders – unter dem Namen Mariä Entschlafen, präzise Entschlafung der [Allheiligen] Gottesgebärerin. Am 28. August (15. August des alten Kalenders) folgen die Russisch- und Koptisch-Orthodoxe Kirche mit Mariä Himmelfahrt. Am 29. August feiert die Armenisch-Apostolische Kirche Himmelfahrt der Maria.

12) Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober ist laut Einigungsvertrag seit 1990 Deutschlands Nationalfeiertag, da an diesem Datum die deutsche Wiedervereinigung vollzogen wurde. Der 3. Oktober ist ein gesetzlicher Feiertag der Bundesrepublik Deutschland.

13) Der Reformationstag wird von evangelischen Christen in Deutschland am 31. Oktober im Gedenken an die Reformation der Kirche durch Martin Luther gefeiert. In der Schweiz gilt der erste Sonntag im November als Reformationstag, steht also, trotz des reformierten Bekenntnisses, ebenfalls in Beziehung zur Reformation in Wittenberg.

14) Allerheiligen (lat. Festum Omnium Sanctorum) ist ein christliches Fest, zu dem aller Heiligen gedacht wird – auch solcher, die nicht heiliggesprochen wurden – sowie der vielen Heiligen, um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott.
Es wird in der Westkirche am 1. November begangen, in den orthodoxen Kirchen jedoch am ersten Sonntag nach Pfingsten. Allerheiligen ist ein stark österlich geprägtes Hochfest der katholischen Kirche und ein Principal Feast der anglikanischen Kirche. Die liturgische Farbe ist Weiß. Die lutherischen Kirchen feiern es als Gedenktag der Heiligen, ähnlich auch weitere protestantische Kirchen.

15) Der Buß- und Bettag in Deutschland ist ein Feiertag der evangelischen Kirche, der auf Notzeiten zurückgeht. Er wurde im Lauf der Geschichte für besondere Anliegen angesetzt, aber oft nicht am selben Datum. Im 20. Jahrhundert wurde er wie auch heute meist am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag (dem letzten Sonntag des evangelischen Kirchenjahres) begangen, also elf Tage vor dem ersten Adventssonntag bzw. am Mittwoch vor dem 23. November.
Das Wort „Buße“ lässt allerdings unrichtige Assoziationen aufkommen. Es geht bei diesem Tag nicht um Büßen für begangene Vergehen im Sinne von „bestraft werden“, sondern um eine Haltungsänderung, eine Umkehr zu Gott hin.

16) Weihnachten, auch (Heiliges) Christfest genannt, ist das Fest der Geburt Jesu Christi.
Festtag ist der 25. Dezember, der Christtag, auch Hochfest der Geburt des Herrn, dessen Feierlichkeiten am Vorabend, am Heiligabend (auch Heilige Nacht, Christnacht, 24. Dezember), beginnen. Er ist in vielen Staaten ein gesetzlich geschützter Feiertag. In Deutschland, Österreich und vielen anderen Ländern kommt als zweiter Weihnachtsfeiertag der 26. Dezember hinzu, der in der römisch-katholischen und der altkatholischen Kirche als Stephanstag begangen wird.

Die meisten Feiertage in Deutschland hat die Stadt Augsburg, dann das restliche Bayern.
Baden-Württemberg schneidet auch gut ab.
Nicht alle hier aufgezählten Feiertage sind freie Tage, z.B. Gründonnerstag nicht.
Der Buß- und Bettag wurde uns leider vor Jahren genommen.
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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение TatiK » 27 янв 2011, 21:23

Henriette писал(а):Der Buß- und Bettag wurde uns leider vor Jahren genommen.

nicht dem Sachsen
Геттингер/Hettinger (Dietel),
Гаас/Haas (Messer),
Вальд/Wald,
Шварцкопф/Schwarzkopf (Dönhof),
Кох/Koch (Brunnental),
Кауфманн/Kaufmann (Brunnental)

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Re: Die Deutsche Sprache

Сообщение menges » 28 янв 2011, 13:53

Henriette писал(а):Feiertage in Deutschland

möchte ergänzen
Totensonntag.
Totensonntag ist kein gesetzlicher Feiertag, aber ein stiller Feiertag in Deutschland.
Der Ewigkeitssonntag oder Totensonntag ist in den evangelischen Kirchen in Deutschland ein Gedenktag für die Verstorbenen. Er ist der letzte Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit der letzte Sonntag des Kirchenjahres.
Üblich ist an diesem Sonntag ein Besuch des Friedhofes, um die Toten zu ehren und deren Gräber zu schmücken. In den Friedhofkapellen werden spezielle Gottesdienste für die verstorbenen Familienangehörigen abgehalten und in vielen Gemeinden werden, untermalt vom Klang der Gebetsglocke, die Namen der im ablaufenden Kirchenjahr Verstorbenen verlesen, bevor sie in die Fürbitte eingeschlossen werden.
Das Gedächtnis der Verstorbenen (Allerseelen) feiert die katholische Kirche am 2. November, dem Tag nach Allerheiligen.
Den Ahnen auf der Spur

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